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Wirtschaftlichkeit

Arbeitspreis und Grundpreis

Kurz gesagt

Die zwei Bestandteile jeder Stromrechnung. Nur der Arbeitspreis sinkt durch eine Solaranlage, der Grundpreis bleibt.

Der Arbeitspreis ist der Betrag je verbrauchter Kilowattstunde, der Grundpreis eine feste monatliche Gebühr unabhängig vom Verbrauch. Wir rechnen mit 35 Cent Arbeitspreis, bewusst konservativ: der BDEW-Durchschnitt lag höher, günstige Tarife lagen darunter.

Für die Wirtschaftlichkeit einer Anlage zählt fast nur der Arbeitspreis. Jede selbst erzeugte Kilowattstunde spart genau diesen Betrag. Der Grundpreis dagegen läuft weiter, auch wenn die Anlage den gesamten Verbrauch decken würde: der Netzanschluss bleibt bestehen und wird weiter berechnet.

Warum wir mit einer Steigerung rechnen

Über die Laufzeit von 20 Jahren setzen wir eine jährliche Steigerung von 3 Prozent an. Das ist der größte Hebel in der ganzen Rechnung: schon ein Prozentpunkt mehr oder weniger verschiebt die Amortisation um Jahre. Deshalb liegt der Wert am unteren Rand dessen, was die vergangenen zwanzig Jahre hergeben.

Alle Annahmen stehen offen unter /solarrechner/, Stand September 2026. Wer mit anderen Zahlen rechnen will, sieht dort, welche Stellschraube welchen Effekt hat. Und ein Blick auf die eigene Abrechnung lohnt vorher: dort stehen Arbeitspreis und Grundpreis getrennt, und es ist der Arbeitspreis aus dieser Zeile, der in die Rechnung gehört, nicht der Durchschnitt aus einer Zeitungsmeldung.

Verwandte Begriffe

  • kWh (Kilowattstunde): Die Einheit für Energiemenge. Nicht zu verwechseln mit kWp, das die Leistung beschreibt.
  • Eigenverbrauch: Der selbst erzeugte Strom, den Du auch selbst nutzt. Die mit Abstand wertvollste Kilowattstunde der ganzen Anlage.
  • Amortisation: Der Zeitpunkt, ab dem die Anlage mehr eingespart hat, als sie gekostet hat. Eine Rechnung mit Annahmen, keine Tatsache.

Wo das bei uns vorkommt

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