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Photovoltaik und Technik

kWh (Kilowattstunde)

Kurz gesagt

Die Einheit für Energiemenge. Nicht zu verwechseln mit kWp, das die Leistung beschreibt.

Eine Kilowattstunde ist die Energiemenge, die ein Gerät mit 1.000 Watt Leistung in einer Stunde verbraucht. Sie ist die Einheit, in der Strom abgerechnet wird, und die einzige Zahl auf der Jahresabrechnung, die wirklich zählt.

Der Unterschied zu kWp in einem Satz: kWp sagt, wie stark die Anlage ist, kWh sagt, wie viel sie geliefert hat. Wir rechnen mit 950 kWh je kWp und Jahr. Eine 10-kWp-Anlage bringt damit rund 9.500 kWh.

Größenordnungen zum Einordnen

  • Ein Vier-Personen-Haushalt ohne Wärmepumpe: 3.500 bis 4.500 kWh im Jahr
  • Eine Wärmepumpe im Einfamilienhaus: zusätzlich 3.000 bis 6.000 kWh
  • Ein Elektroauto mit 15.000 km Fahrleistung: rund 3.000 kWh
  • Eine Waschmaschine je Waschgang: 0,5 bis 1,5 kWh

Bei Speichern steht kWh für die Kapazität, also wie viel Energie hineinpasst. Bei Wärmepumpen wird zusätzlich zwischen Strom in kWh und Wärme in kWh unterschieden, und genau dieses Verhältnis ist die Jahresarbeitszahl. Den eigenen Jahresverbrauch findet man auf der letzten Abrechnung des Versorgers, und zwar als einzige Zahl, die für die Auslegung einer Anlage wirklich gebraucht wird. Schätzungen nach Personenzahl liegen im Einzelfall regelmäßig um mehrere hundert Kilowattstunden daneben.

Verwandte Begriffe

  • kWp (Kilowatt Peak): Die Nennleistung einer Solaranlage unter genormten Testbedingungen. Sie sagt, wie groß die Anlage ist, nicht wie viel sie liefert.
  • Arbeitspreis und Grundpreis: Die zwei Bestandteile jeder Stromrechnung. Nur der Arbeitspreis sinkt durch eine Solaranlage, der Grundpreis bleibt.
  • Eigenverbrauch: Der selbst erzeugte Strom, den Du auch selbst nutzt. Die mit Abstand wertvollste Kilowattstunde der ganzen Anlage.

Wo das bei uns vorkommt

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