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Photovoltaik und Technik

Wirkungsgrad

Kurz gesagt

Wie viel des auftreffenden Sonnenlichts ein Modul in Strom umwandelt. Entscheidend nur, wenn die Dachfläche knapp ist.

Der Wirkungsgrad gibt an, welcher Anteil der auftreffenden Strahlungsenergie als Strom herauskommt. Unsere Glas-Glas-Module liegen bei bis zu 23,5 Prozent, die Back-Contact-Variante bei bis zu 24,3 Prozent. Der Rest wird zu Wärme.

Was oft missverstanden wird: ein höherer Wirkungsgrad bedeutet nicht mehr Ertrag je kWp, sondern mehr kWp je Quadratmeter. Zwei Anlagen mit je 10 kWp liefern annähernd dasselbe, unabhängig vom Wirkungsgrad der Module. Die effizienteren brauchen dafür weniger Fläche.

Wann er wirklich zählt

Nur bei knapper Fläche. Wer ein großes Suddach hat, fährt mit mehr Modulen günstiger als mit effizienteren. Wer 25 Quadratmeter zur Verfügung hat und 10 kWp unterbringen will, kommt um den höheren Wirkungsgrad nicht herum. Genau deshalb legen wir die Modulwahl erst nach dem Aufmaß fest und nicht davor.

Der Wechselrichter hat einen eigenen Wirkungsgrad, meist 97 bis 98,5 Prozent. Er wird oft vergessen, obwohl der gesamte Ertrag durch ihn hindurchgeht. Zusammen mit Leitungsverlusten, Verschmutzung und Temperatur ergibt sich daraus die sogenannte Performance Ratio der gesamten Anlage, üblich sind 80 bis 85 Prozent. Diese Zahl beschreibt die Anlage besser als jeder Modulwirkungsgrad, weil sie alles enthält, was zwischen Sonnenlicht und Zähler passiert.

Verwandte Begriffe

  • Wp (Watt Peak): Die Nennleistung eines einzelnen Moduls unter Testbedingungen. Tausend Wp sind ein kWp.
  • kWp (Kilowatt Peak): Die Nennleistung einer Solaranlage unter genormten Testbedingungen. Sie sagt, wie groß die Anlage ist, nicht wie viel sie liefert.
  • N-Type TOPCon: Die Zelltechnologie unserer Module. Weniger Alterung und besseres Verhalten bei Hitze als die ältere P-Type-Bauart.

Wo das bei uns vorkommt

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