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Wirtschaftlichkeit

Überschusseinspeisung

Kurz gesagt

Die übliche Betriebsart: erst der eigene Verbrauch, der Rest ins Netz. Die Alternative Volleinspeisung lohnt nur in Sonderfällen.

Bei der Überschusseinspeisung deckt die Anlage zuerst den Verbrauch im Haus, und nur was übrig bleibt geht ins Netz. Das ist der Normalfall und die Betriebsart, mit der wir rechnen. Bei der Volleinspeisung geht dagegen alles ins Netz, und der eigene Strom wird weiter vom Versorger gekauft.

Volleinspeisung wird mit einem höheren Satz vergütet, weil sie keinen Eigenverbrauch enthält. Trotzdem lohnt sie sich nur selten: der höhere Satz liegt immer noch deutlich unter dem Bezugspreis. Rechnerisch tragfähig wird sie erst, wenn im Gebäude fast nichts verbraucht wird, etwa bei einer Scheune oder einem unbewohnten Objekt.

Die Entscheidung ist nicht endgültig

Die Betriebsart lässt sich jährlich wechseln und muss dem Netzbetreiber bis Ende November für das Folgejahr gemeldet werden. Wer also mit Volleinspeisung startet, weil das Gebäude noch leer steht, kann später umstellen, sobald jemand einzieht.

Auch bei Überschusseinspeisung kann der Netzbetreiber eine Begrenzung der eingespeisten Leistung verlangen. Sie kostet über das Jahr wenig, weil die Spitze nur an wenigen Stunden erreicht wird, gehört aber in die Auslegung.

Verwandte Begriffe

  • Einspeisevergütung: Der feste Betrag je Kilowattstunde, den Du für nicht selbst verbrauchten Solarstrom bekommst. Deutlich weniger, als eine Kilowattstunde vom Netz kostet.
  • Eigenverbrauch: Der selbst erzeugte Strom, den Du auch selbst nutzt. Die mit Abstand wertvollste Kilowattstunde der ganzen Anlage.
  • EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz): Das Gesetz, das Einspeisevergütung, Anschlusspflicht und Vorrang für erneuerbaren Strom regelt.

Wo das bei uns vorkommt

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